Die Kindergruppen der Kinderbüro Universität Wien gGmbH sind ein Service für Kinder von Mitarbeiter*innen der Universität Wien. In unseren Kindergruppen werden Kinder aus verschiedensten Ländern betreut. Wir legen großen Wert darauf, die kulturelle Vielfalt in unseren Kindergruppenalltag einzubauen.
Allgemeine Informationen
Das Kinderbüro der Universität Wien betreibt fünf Kindergruppen an drei verschiedenen Standorten:
- Am Standort Campus (Kindergruppe „Neugierdsnäschen“, am Campus) werden Kinder von 6 Monaten bis 24 Monaten halbtags betreut.
- Am Standort Heiligenstädter Straße (Kindergruppen „Uniküken“ und „Unispatzen“) wird Ganztagsbetreuung für Kinder von 1,5 Jahren bis zum Schuleintritt zur Verfügung gestellt.
- Am Standort Lammgasse (Kindergruppen „Staunemäuse“ und „Forscherflöhe“) wird Ganztagsbetreuung für Kinder von 2 Jahren bis zum Schuleintritt zur Verfügung gestellt.
Ihr Interesse an einem Betreuungsplatz geben Sie bitte per Onlineformular bekannt:
Interessensblatt (deutsch) / interest form (english)
Bitte beachten Sie: Das Angebot ist primär für Kinder von Mitarbeiter*innen der Universität Wien gedacht.
Betreuungsplatz Kindergruppe am Campus
Betreuungsplatz Kindergruppe Heiligenstädter Straße
Betreuungsplatz Kindergruppe Lammgasse
Infos zur Anmeldung
Aufgenommen werden vorrangig Kinder, deren Eltern in den Universitätsbetrieb der Universität Wien bzw. deren verbundene Unternehmen eingebunden sind.
Im Speziellen werden folgende Personengruppen bevorzugt aufgenommen:
- Mitarbeiter*innen in einer Qualifizierungsphase: insbesondere Doktorat, (postgraduale) Weiterbildung, Qualifizierungsvereinbarung, Habilitation, Einreichung Drittmittelprojekte etc.,
- neue Mitarbeiter*innen an der Universität Wien, die nicht davor schon einen Wohnsitz in Österreich hatten (Expats),
- Studierende in der MA-Abschlussphase.
Ihr Interesse an einem Betreuungsplatz geben Sie bitte per Onlineformular für den entsprechenden Standort bekannt (siehe auch Angebote „Betreuungsplatz“).
Pädagogische Arbeit
- Individuelle Förderung: Jedes Kind wird mit seinen individuellen Bedürfnissen wahr und ernst genommen.
- Emotionale Sicherheit: Ein respektvoller Umgang mit den Gefühlsäußerungen der Kinder ist ein zentrales Anliegen im Betreuungsalltag. Voraussetzung dafür ist ein Klima der Wertschätzung und des Anerkennens der Bedürfnisse und Interessen der Kinder.
- Klare einfache Gruppenregeln: Kinder brauchen einen klaren und überschaubaren Rahmen, um sich sicher zu fühlen. Einfache Regeln werden Schritt für Schritt erlernt, um die Grundlage zu einer harmonischen Gemeinschaftsbildung zu schaffen. Eine kindgerechte Konfliktbegleitung spielt dabei eine wesentliche Rolle.
- Ritualisierte Gestaltung des Tagesablaufs: Die täglich wiederkehrende Tagesstruktur soll den Kindern Sicherheit und Geborgenheit geben. So entwickeln die Kinder ein grundlegendes Vertrauen in den Betreuungsalltag.
- Einüben sozialer Kompetenzen: Die Kindergruppe bietet den Kindern die Möglichkeit mit anderen Kindern zusammenzutreffen, Gemeinschaft zu erleben und Rücksichtnahme im Umgang miteinander zu erfahren.
- Anregung zur Selbstständigkeit: Lebenspraktische Fertigkeiten werden Schritt für Schritt im Tempo der Kinder eingeübt. Die Betreuer*innen leisten Hilfestellungen, solange die Kinder diese brauchen.
- Pädagogische Impulse zur Sprachförderung: Die Pädagog*innen schaffen eine sprachfördernde Atmosphäre und nutzen sowohl Alltagssituationen als auch gezielte Bildungsangebote zur Förderung der Sprachentwicklung.
- Förderung der Kreativität und motorischer Fähigkeiten: Beim Malen und Kneten, Tanzen und Turnen und auch beim Spielen wird die Kreativität gefördert und die Motorik trainiert. Wesentliche Entwicklungsschritte werden dabei spielerisch unterstützt.
- Forschen und Entdecken: Kinder sind Forscher*innen und Entdecker*innen, sie erkunden von sich aus die Welt. Die Betreuer*innen unterstützen die Kinder dabei, sich mit ihrer eigenen Umwelt zu beschäftigen und ihrem natürlichen Forschungsdrang nachzugehen. Aufgabe der Betreuer*innen ist es, Gelegenheiten zum Beobachten und Experimentieren zu schaffen, um damit den Forschergeist und die Neugier auf spielerische Weise zu wecken.
